DSL Anbieter in Nordrhein-Westfalen

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Das im Westen Deutschlands gelegene Nordrhein-Westfalen ist mit 17,6 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik, während es von seiner Fläche her erst an vierter Stelle kommt. Dies verweist bereits auf die äußerst hohe Siedlungsdichte dieses Bundeslandes. So befinden sich mit 29 von 76 zwei Fünftel aller deutschen Großstädte in NRW. Die höchste urbane Dichte findet sich im zentralen Ballungsraum Rhein-Ruhr, der mit seinen rund 10 Millionen Einwohnern zu einer der 30 größten Metropolregionen auf der ganzen Welt gehört. Mit den Städten Dortmund, Essen, Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf befinden sich vier der zehn größten deutschen Städte in Nordrhein-Westfalen. Das außerhalb des Ballungsraums Rhein-Ruhr gelegene Köln ist zudem neben Hamburg, München und Berlin eine der vier deutschen Millionenstädte. Südlich von Köln liegt die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn, die neben Berlin weiterhin der zweite Regierungssitz Deutschlands ist.

Entstehung Nordrhein-Westfalens und Aufstieg des Ruhrgebiets

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ging 1946 aus der Vereinigung der preußischen Provinzen Westfalen und der Rheinprovinz hervor und wurde ein Jahr später noch um das Land Lippe erweitert. Den nördlichen Teil des Landes bildet das Ruhrgebiet, das im Zuge der Industrialisierung ab dem frühen 19. Jahrhundert einen beispiellosen Aufstieg erfuhr. Dieser hatte seinen Anfang in dem zu dieser Zeit im immer größeren Maße betriebenen Kohlebergbau. Die vor Ort abgebaute Kohle wurde in Kokereien in Koks umgewandelt, mit dem wiederum Hochöfen betrieben werden konnten, in denen Eisenerz in Eisen und Stahl umgewandelt wurde. Da Stahl der wichtigste Werkstoff in dieser klassischen Phase der Industrialisierung war, entstanden immer mehr metallverarbeitende Betriebe in der Region. Aus ihnen gingen später so mächtige Unternehmen, wie der Konzern ThyssenKrupp hervor. Innerhalb von 100 Jahren wurden aus Dörfern Großstädte und wenige Jahrzehnte später war das Ruhrgebiet die größte Industrieregion Europas.

Kohlekrise, Niedergang und Neustrukturierung

Dieser rasante Aufstieg des Ruhrgebiets kam zu einem Ende, als im Jahre 1957 mit der Kohlekrise das große Zechensterben einsetzte. Dies führte dazu, dass im Jahre 2013 nur noch zwei Bergwerke, drei Kokereien und ein Hüttenwerk im Ruhrgebiet aktiv sind. Auf diese Weise gingen zwischen den Jahren 1980 und 2002 eine halbe Million Arbeitsplätze verloren, während gleichzeitig 300.000 neue Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor geschaffen wurden. Dies zeigt den Beginn eines bis heute anhaltenden umfassenden Strukturwandels, der viele Potenziale birgt, die von den pragmatischen Bewohnern der Region gerne ergriffen werden. Sichtbare Zeichen dieses Wandels sind die Umwandlung vieler ehemaliger Industrieanlagen in Städten der Freizeit und der Kultur und die Verwandlung einstiger Kohleabbaustätten in weitläufige Landschaftsparks und Naherholungsgebiete. Das bekannteste Projekt dieser Art ist das Erschaffen von 450 km² zusammenhängender Parkfläche im Rahmen des Emscher Landschaftsparks. Das visionäre Projekt, an dem 20 Städte beteiligt sind, soll bis 2020 abgeschlossen sein.

Aufbruch in den Bereichen Kultur, Bildung und Forschung

Spätestens als sich das Ruhrgebiet im Jahre 2010 gemeinsam als Europäische Kulturhauptstadt präsentiert hat, ist vielen Menschen bewusst geworden, dass die einstige graue Arbeiterregion heute durch eine bunte kulturelle Vielfalt gekennzeichnet ist. Zudem zeigen Künstler, wie der Sänger Herbert Grönemeyer, der Schauspieler Götz George und der Entertainer Helge Schneider auf höchst sympathische Weise, dass man hier selbst dann noch auf dem Teppich bleibt, wenn man schon längst zu Ruhm gekommen ist. So hat die Bodenständigkeit der Menschen dieser Region schon längst den Geschmack von Kohlestaub verloren und sich in einen lässigen Pragmatismus verwandelt. Dass die Lage in Wirklichkeit alles andere, als schlecht ist, zeigen bereits die nackten Zahlen. Denn mit einem Anteil von 22% am gesamten deutschen Bruttoinlandsprodukt ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit der höchsten Wirtschaftsleistung der Republik. Hinzu kommt, dass seit den 1960er Jahren in der einstigen Hochschulwüste des Ruhrgebites zahlreiche Universitäten und weitere Hochschulen gegründet wurden. Heute gehören die Universitäten Bochum, Dortmund-Essen und Hagen zu den zehn größten Universitäten Deutschlands. Hinzu kommen bedeutende Forschungsinstitute der Helmholz-Gesellschaft, der Pax-Planck-Gesellschaft und der Frauenhofer-Gesellschaft. Das Forschungszentrum Jülich zählt zu den führenden Forschungseinrichtungen Europas.

Die wirtschaftliche Dynamik von Nordrhein-Westfalen

Als dies zeigt, dass Nordrhein-Westfalen längst den Wandel vom einstigen „Land von Kohle und Stahl“ zu einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft vollzogen hat. Trotz der verheerenden Folgen von Kohlekrise und Zechensterben und eines jahrelang unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums hatte sich NRW bis 2014 zum wirtschaftsstärksten Land der Bundesrepublik gemausert. Der gelungene wirtschaftliche Wandel der Region zeigt sich exemplarisch am Beispiel des Mannesmann Konzerns. Der einstige Stahlerzeuger und Verarbeiter begann Anfang der 1990er Jahre mit dem Aufbau des Mobilfunknetzes D2, das später von der englischen Vodafone Gruppe aufgekauft wurde. Hieraus ging die deutsche Vodafone GmbH mit Sitz in Düsseldorf hervor. Sie bietet heute neben Mobilfunk auch DSL, LTE, Festnetz, sowie Kabel- und Internetfernsehen (IPTV) an. Diese frühzeitige Hinwendung zu der neister Kommunikationstechnologie ist ebenfalls exemplarisch für die Situation in den meisten Gebieten von Nordrhein-Westfalen.

Die frühzeitige Verbreitung von DSL in Nordrhein Westfalen

In Nordrhein-Westfalen begann man bereits sehr frühzeitig mit einem weitreichenden und umfassenden Ausbau von modernen Telekommunikationsformen, wie einem schnellen Internet in Form von DSL. Insbesondere das Ruhrgebiet ist heute mit einer exzellenten Netzdichte verschiedener Anbieter ausgestattet. Hier hat man früh erkannt, dass der wirtschaftliche Wandel wesentlich durch eine möglichst schnelle Kommunikation gepusht wird. Aber auch andere Großstädte des Landes, wie Düsseldorf oder Köln verfügen über eine ausgezeichnete Highspeed Internet Infrastruktur. Die einzigen Bereiche NRWs in denen noch nicht in jedem Fall ein flächendeckendes DSL Netz vorzufinden ist, sind Ostwestfalen und der dünner besiedelte Norden des Bundeslandes. Aber auch dort ist eine weitere Modernisierung und eine Erweiterung des DSL Netzes geplant. Die starke Förderung des informationstechnischen Fortschritts auf Landesebene zeigt sich auch darin, dass die Kommunen seit 2010 Fördergelder für den DSL Ausbau beantragen können, sofern sie gewisse Auflagen erfüllen.

Die heutige Situation zum Thema Highspeed Internet in NRW

Heute gibt es in Nordrhein-Westfalen eine riesige Anzahl an DSL Anbietern. Tatsächlich ist
das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands eines der wenigen Länder, in denen alle großen DSL Anbieter von Deutschland vertreten sind. Dementsprechend stark umkämpft ist dieser Markt in Nordrhein-Westfalen, was natürlich ebenfalls sehr vorteilhaft für die Nutzer von DSL ist. Zu den großen Anbietern kommen in NRW noch viele weitere kleinere DSL Provider hinzu, die jedoch zumeist nur auf regionaler Ebene tätig sind. Die Vielzahl der Anbieter und der unterschiedlichen Paketpreise und Tarife ruft jedoch auch eine gewisse Unübersichtlichkeit hervor. Deshalb ist es gerade in Nordrhein-Westfalen besonders wichtig, sich gut zu informieren, um am Ende tatsächlich das für die eigenen Zwecke geeignetste Angebot zum besten Preis zu bekommen. Hinzu kommt die ständige Fortentwicklung von Highspeed Internet und anderen Kommunikationstechniken. Stichworte wie LTE und IPTV zeigen unmissverständlich, dass die Zukunft längst begonnen hat.